Willkommen

... beim Verband der Familie der von Haugwitz!

Liebe Familie, liebe Freunde und Gäste!

Vielleicht sind Sie zufällig auf dieser Seite gelandet, oder Sie suchen ganz gezielt nach Information über die Familie von Haugwitz?
Es ist immer spannend, in der Familiengeschichte zu graben.

Der Familienverband bietet die Möglichkeit, Familienbanden - ob nahe oder entfernte Verwandtschaften -
während der regelmäßig stattfindenden Familientage aufzufrischen bzw. neu zu knüpfen.

Wir freuen uns jedenfalls über alle Interessierten, die gerne mehr über die Haugwitze in Erfahrung bringen möchten.
Schreiben Sie uns bei Fragen an!

Wolfram von Haugwitz: Tödliche Nordsee

Die Familie von Haugwitz hat über die Jahrhunderte immer wieder auch Literaten, Dichter und Poeten hervorgebracht, die versuchten, das Leben ihrer Zeitepoche in Worte zu fassen und der Nachwelt zu hinterlassen. Manche von ihnen konnten damit ihren Lebensunterhalt verdienen (zum Beispiel August Adolph v.H., 1647-1706; Karl v.H., 1771-1844; Luise v.H., 1782-1855), aber die Mehrzahl schrieb für sich, für Freunde, manchmal auch für ein kleines Publikum. In der Regel waren es kleine Geschichten oder Tagebücher, die wir erst sehr viel später als Zeitzeugnis zu schätzen gelernt haben (Paul v.H., 1791-1856).

Auch mein Vater, Thilo von Haugwitz (1924-2017), hat nach dem zweiten Weltkrieg zur Aufbesserung der kärglichen Haushaltskasse Kurzgeschichten über seine Seefahrtszeit auf Handelsschiffen geschrieben und, meiner Kenntnis nach, sogar im Radio des damaligen ›Nordwestdeutschen Rundfunks‹ veröffentlicht („von Hamburg nach Haiti“, jeden Sonntag zur Mittagszeit).

Von ihm habe ich vielleicht die belletristische Ader geerbt.

Mein Name: Wolfram von Haugwitz, geboren 1957 in Hamburg als erstes von fünf Kindern, und von Beruf ‚eigentlich‘ promovierter Geologe. Nach dem Abitur hatte ich zuerst in Hamburg eine Ausbildung zum Außenhandelskaufmann absolvierte (das Kind muss einen vernünftigen Beruf haben) und dann nach der Lehre (1980) ein Jahr lang Australien und Neuseeland bereist. Wahrscheinlich war es das Abenteurer-Gen, das meine Eltern mir vererbt hatten, warum mir diese Reise ›auf die andere Seite der Erde‹ in einer Zeit ohne Internet und Telefonverbindung so wichtig war.

Einige Jahre nach meiner Rückkehr begann ich das Studium der Geowissenschaften, arbeitete nach meiner Promotion als Geologe auf der weltweiten Suche nach Erdöl und lebte dabei beruflich in Dallas in den USA und in den Niederlanden.

Trotz meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung hatte ich aber nie aufgehört, Tagebücher und kleine Geschichten zu schreiben, und bereits während des Studiums fand ich es literarisch spannend, berufsbezogene Fachartikel und Publikationen in internationalen Magazinen zu schreiben sowie populär-wissenschaftlichen Beiträge zu geologischen Themen zu veröffentlichen. Highlight für mich persönlich war 2004 ein Fernsehauftritt in Wolf von Lojewskis ZDF-Sendung Aus Forschung und Technik zum Thema „Die Suche nach Erdöl“, sowie ein Interview im Bayerischen Rundfunk zum Thema Erdölsuche und Entstehung.

Und auch das belletristische Schreiben war immer und latent über die Jahr(zehnt)e geblieben. Ich schrieb in Kladden und auf Schmierzetteln, was ich beobachtete oder was mir als Idee für einen Roman einfiel, häufig unzusammenhängendes Zeug, das sich erst später ordnete. Die Ursprünge meines zweiten Krimis, an dem ich jetzt gerade arbeite, gehen im Ursprung auf solche Zettelsammlungen zurück.

2019 habe ich mich dann endlich getraut, meinen ersten Krimi „Tödliche Nordsee“ bei Amazon-Kindle zu veröffentlichen. „Getraut“ deshalb, weil es wahrscheinlich eine große Überwindung für jeden Autor ist, aus der Dunkelheit seiner kleinen Kammer herauszutreten und einer Öffentlichkeit ›sein Werk‹ anzubieten mit der Hoffnung, die Leserschaft nicht zu enttäuschen.

Die Idee zu meinem ersten Kriminalroman „Tödliche Nordsee“ ergab sich schon vor Jahren aus meinem Beruf heraus. Es hat nur eben gedauert, bis ich Zeit und Muße fand, es zu schreiben und fertigzustellen.

Zum Inhalt des Krimis nur ein kurzer, sogenannter Klappentext, um nicht zu viel zu verraten und die Spannung für den Rest zu erhalten.

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Am Strand der nordschottischen Kleinstadt Thurso wird die Leiche eines unbekannten Seemanns angeschwemmt. Ein lokaler Landarzt stellt bei der Obduktion zwar eindeutig den Tod durch Ertrinken fest, worauf Ermittlungen zu dem Fall eingestellt werden sollen.

Erst nachdem der Landarzt unerwartet verstirbt wird aufgrund einer zweiten Obduktion des Seemanns festgestellt, dass der Tote radioaktiv verstrahlt wurde. Aber niemand sucht den Mann, nirgendwo wird er vermisst, keiner kennt den Toten. Nur aus Zufall stößt der Hamburger Kriminalhauptkommissar Peter Brockmann auf die veröffentlichten Fotos des toten Seemanns im Internet von Europol und erkennt den Mann als einen „alten Bekannten“ wieder, den er zehn Jahre zuvor auf Sankt Pauli verhaftet hatte. Aus Neugierde darüber, warum ein Türsteher und Bodyguard als Wasserleiche in Schottland endet, beginnt Brockmann die Ermittlungen nach der Vita des Toten, die ihn von Hamburg bis nach Rotterdam führen.

Dabei stößt er auf die Machenschaften eines Konsortiums der Atomindustrie, das hochstrahlenden Atommüll in den Weiten der Nordsee entsorgt.